Schwarzschimmel – Ursachen, Bekämpfung und Infos

Autor: Christian Schmitt

Jul 19, 2023 7 Monaten

Tag-1

Schwarzschimmel – Ursachen, Bekämpfung und Infos

Schwarzschimmel gilt als eine der gefährlichsten Schimmelarten, die sich an den Wänden ablagern können. Meist zeigt er sich in den Fugen von Fenstern, in Nassräumen oder auch direkt an der Wand. Er hat eine dunkle Farbe, wobei diese nicht immer schwarz sein muss.

Zeigt sich Schwarzschimmel in der Wohnung oder im Haus, sollte kurzfristig reagiert werden. Die Auswirkungen auf die Gesundheit sind nicht zu unterschätzen. So lange nur wenige Sporen des Schwarzschimmels in der Umgebungsluft sind, ist das Risiko noch gering, dass die Sporen gesundheitsschädlich sind. Mit einer zunehmenden Belastung können sich jedoch folgende Symptome zeigen:

  • Kopfschmerzen
  • Beschwerden beim Atmen
  • Brennen in den Augen
  • Gliederschmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen

Sind Sie dem Schimmel länger ausgesetzt, ist es möglich, dass es zur Ausbildung von Hauterkrankungen, Allergien oder chronischen Atembeschwerden kommt. Teilweise kann auch eine Aspergillose entstehen. Der Schwarzschimmel gehört zur Gattung Aspergillus und wird auch als Schwarzer Gießkannenschimmel bezeichnet.

Der wichtigste Schritt ist es, die Ursache des Schwarzschimmels ausfindig zu machen und diese zu beseitigen.

Die einzelnen Ursachen für die Entstehung von Schwarzschimmel

Der Keller ist einer der Orte des Hauses, in dem keine umfassende Luftzirkulation herrscht. Der Grund dafür ist, dass die Räumlichkeiten nicht täglich genutzt werden. Ein modriger Geruch ist daher in vielen Kellerbereichen keine Seltenheit. Um diesen zu verhindern, greifen Sie vielleicht darauf zurück, das Kellerfenster einfach angekippt zu lassen. Die Kipplüftung ist jedoch keine gute Wahl.

Durch die Kipplüftung ist es möglich, dass Feuchtigkeit im Keller entsteht. Die Luft von außen dringt in den Keller ein und trifft dort auf eine höhere oder eine niedrigere Lufttemperatur. Damit sind die besten Voraussetzungen für eine Kondensation geschaffen und genau diese Kondensation sorgt für feuchte Wände im Keller. Das Kondenswasser setzt sich ab. Schimmelsporen breiten sich aus, da sie hier einen optimalen Nährboden finden.

Auch im Keller ist eine richtige Lüftung wichtig. Mit dem Einsatz eines Hygrometers lässt sich erkennen, ob die Luftfeuchtigkeit im Keller zu hoch ist. So kann reagiert werden, bevor sich der Schimmel ausbreitet. Im Keller sollte die Luftfeuchtigkeit nicht über 65 Prozent liegen.

Wir sorgen dafür, dass der Schimmel im Keller fachgerecht entfernt wird

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Bauliche Mängel bei der Abdichtung

Es gibt verschiedene Gründe, warum es zur Ausbildung von Schwarzschimmel in den Wohnräumen kommt. Meist zeichnet sich der Schimmel an feuchten Wänden oder Fugen ab. Hier finden die Sporen die beste Grundlage, um zu wachsen und sich auszubreiten. Der grundsätzliche Auslöser ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Vor allem ab Werten von 70 bis 80 % beginnt die Ausbildung von Schwarzschimmel.

Die Feuchtigkeit in den Wohnräumen bildet sich durch eine oder mehrere der folgenden Faktoren:

  • falsche oder zu seltene Lüftung in den Räumlichkeiten
  • keine ausreichende Wärmedämmung
  • undichte Bereiche
  • undichte Bodenplatten
  • Feuchtigkeit im Mauerwerk

In vielen Fällen heißt es, dass das Lüften der Auslöser für die Entstehung von Schwarzschimmel ist. Tatsächlich lüften viele Menschen die Wohnräume falsch. In der kalten Jahreszeit wird zu wenig gelüftet, in der warmen Jahreszeit ist das Fenster oft angekippt.

Allerdings ist es wichtig, ein korrektes Stoßlüften durchzuführen. Das heißt, die Fenster werden weit geöffnet und anschließend wieder komplett geschlossen. Dadurch kann ein kompletter Luftaustausch stattfinden, es bildet sich kein Kondenswasser und die Wände werden nicht feucht.

Möbelstücke sollten nicht zu nah an der Außenwand stehen, da sonst die Luft nicht richtig zirkuliert. Auch in Nassräumen ist eine ausreichende Lüftung notwendig, da hier generell eine höhere Luftfeuchtigkeit besteht.

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Bauliche Mängel prüfen lassen

Nicht immer liegt es an einem falschen Lüftungsverhalten, dass sich Schwarzschimmel bildet. Ebenfalls möglich sind bauliche Mängel, die keine korrekte Abdichtung ermöglichen. In der Regel sind die Wände einer Immobilie dicht gebaut und enthalten eine Feuchtigkeitssperre. Das heißt, es kann keine Feuchtigkeit von außen eindringen.

Wenn die Horizontal- oder Vertikalsperren nicht korrekt verbaut sind, das Material Verschleiß oder Schäden zeigt, ist ein umfassender Schutz vor eindringender Feuchtigkeit nicht mehr vorhanden. Die Wände und Böden werden feucht, es bildet sich die optimale Grundlage für Schwarzschimmel.

Durch eine professionelle Prüfung und Abdichtung Ihrer Wände und Fenster stellen Sie sicher, dass die Problematik nicht an dieser Stelle zu finden ist. Die Abdichtung der Wände kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. So werden heute häufig kapillaraktive Baustoffe eingesetzt. Auch Kalkputz hat sich bewährt. Unter anderem ist entscheidend, welche Baustoffe bei Ihrer Immobilie bereits verbaut sind.

Nicht vergessen werden sollte, dass die Feuchtigkeit nicht nur über die Wände, sondern auch über den Boden eindringen kann. Schwarzschimmel kann sich auch hinter den Leisten oder am Boden bilden. Zudem erhöht ein feuchter Boden die Luftfeuchtigkeit in den Räumlichkeiten und schafft ein optimales Klima für Schimmelsporen. Durch eine Horizontalsperre im Boden wird dies verhindert.

Wasserschäden als Ursache ausschließen

Ein Wasserschaden zeigt sich nicht immer direkt. Es ist möglich, dass er sich über die Wände ausbreitet und unerkannt bleibt. Bei Anzeichen für Schwarzschimmel sollten Sie daher prüfen, ob die Wände eine hohe Feuchtigkeit aufweisen und ob die Ursache ein möglicher Wasserschaden sein kann.

Schwarzschimmel entfernen – so geht es

Da der Schimmelbefall gesundheitsgefährdend ist, sollte so schnell wie möglich reagiert werden. Es ist wichtig zu schauen, was die Ursache dafür ist, dass sich die Sporen vermehren. Über einen Schimmeltest lässt sich erkennen, um welche Pilze es sich handelt. So können Sie besser feststellen, was den Sporen als Nährboden dient.

Die Schimmelpilzbeseitigung steht im Fokus. Wenn es sich nur um einen leichten Befall handelt, ist es möglich, dass eine oberflächliche Reinigung ausreicht. Hierfür können spezielle Schimmelentferner genutzt werden.

Ebenfalls möglich ist der Einsatz von Hausmitteln, mit denen die betroffenen Stellen gereinigt werden. Als hilfreich erwiesen haben sich:

  • Chlor
  • Wasserstoffperoxid
  • Ethanol mit mindestens 70 Prozent
  • Spiritus

Tragen Sie bei der Reinigung immer einen Atemschutz sowie Handschuhe und eine Schutzbrille. So verhindern Sie, dass Sporen in die Atemwege gelangen.

Wichtig: Prüfen Sie auch nach, ob sich Schimmel an den Möbeln befindet. Die Sporen werden durch die Raumluft übertragen. Der Befall kann sich so verbreiten.

Nicht immer ist es ausreichend, die Ursache zu beseitigen und den Schimmel zu entfernen. Bei einem sehr starken Befall ist es notwendig, die betroffenen Bereiche zu sanieren, um die Bausubstanz zu schützen. Verlassen Sie sich ausschließlich auf die Expertise von Fachpersonal. Nur so ist sichergestellt, dass der Schimmel komplett entfernt und die Sanierung optimal durchgeführt wird.

IZONIL als Schutz vor Schwarzschimmel 

Schwarzschimmel schädigt die Bausubstanz nachhaltig und wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Der beste Weg ist es, die Entstehung von Schwarzschimmel von Beginn an zu unterdrücken. Eine effektive Möglichkeit dafür bietet IZONIL. Eine wichtige Grundlage für die Entstehung von Schwarzschimmel sind feuchte Wände. Durch die Nutzung von IZONIL wird den Wänden Feuchtigkeit sofort entzogen. Schwarzschimmel kann sich nicht bilden.

Der Systembaustoff ist innovativ und gleichzeitig einfach in der Handhabung. Dadurch handelt es sich um ein kostengünstiges Verfahren mit einem optimalen Effekt. Bei IZONIL wird komplett auf chemische Bestandteile verzichtet. Die Zusammensetzung basiert auf natürlichen Wirkstoffen.

IZONIL kann sowohl für die Außen- als auch für die Innenwände genutzt werden. Der Systembaustoff wird direkt auf die Wand aufgetragen. Sobald er kurz eingewirkt ist, beginnt er auch schon damit, vorhandene Feuchtigkeit direkt aus den Wänden zu entfernen. Durch diesen Effekt wird auch die Wasserdruckbeständigkeit erhöht.

Ein Vorteil bei IZONIL ist, dass es nicht zu einer Versiegelung der Wandoberflächen kommt. Diese bleiben atmungsaktiv, sodass das Raumklima sich nicht verändert. Zudem bringt IZONIL eine besondere Optik mit. Sobald der Systembaustoff aufgetragen wurde, verfügen die Wände über eine veredelte Oberfläche.

Funktionsweise von IZONIL

Unsere Experten prüfen, ob bei Ihnen möglicherweise bereits ein Befall mit Schwarzschimmel vorliegt. Ist dies der Fall, gehen wir fachgerecht gegen diesen vor. Anschließend tragen wir IZONIL auf die Wände auf. Dies funktioniert ohne Bohren. Nutzen Sie IZONIL, benötigen Sie keine Wassersperren mehr.

Vorteile von IZONIL

  • kostengünstiges Verfahren mit Sofortwirkung
  • Breitbandwirkung
  • Verzicht auf chemische Stoffe
  • entzieht den Wänden die Feuchtigkeit
  • Schutz der Bausubstanz
  • Bohrungen sind nicht notwendig
  • Wände benötigen keine Wassersperren mehr

Mit Isokristall® Wände gegen Schimmel stärken 

Ein weiteres Verfahren, das wir zur Vorbeugung von Schwarzschimmel empfehlen, ist Isokristall®. Ebenso wie IZONIL setzt auch dieses Verfahren auf die Verwendung der Feuchtigkeit aus den Wänden. Diese wird jedoch nicht entzogen. Stattdessen erfolgt eine Umwandlung. Der Wirkstoff ist so aufgebaut, dass eine Reaktion mit den Wassermolekülen direkt in der Wand entsteht. Es kommt zu einer Rekristallisation.

In den Wänden bilden sich Kristalle und wachsen immer weiter. Sie suchen sich Wege und füllen so auch Kapillare oder kleine Risse in der Bausubstanz aus. Das heißt, angegriffene Wände aus Mörtel, Mauern oder Beton werden wieder gestärkt und von innen aufgebaut. Je mehr Feuchtigkeit sich in den Wänden befindet, umso effektiver kann Isokristall® arbeiten.

Die Kristalle, die bei dem Verfahren entstehen, sind wasserunlöslich. Bei einem erneuten Auftreten von Wasser in den Wänden, lösen sich diese also nicht auf. Stattdessen wird die Rekristallisation weiter angeregt. Auch wenn Isokristall® nur einmalig aufgetragen wird, wachsen die Kristalle nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.

Die Anwendung von Isokristall®

Unsere Experten wissen genau, wie die korrekte Anwendung von Isokristall® funktioniert. Das Verfahren wird in drei Schritten eingesetzt. Wir kontrollieren die Wände und tragen dann eine Grundierung auf. Sie bildet die Basis für das Verfahren. Auf die Grundierung wird Schlämme aufgetragen. Die Wirkstoffe dringen bereits jetzt tief in die Wand ein und sorgen dafür, dass Flüssigkeit sich nicht weiter ausbreitet. Bevor der Trocknungszeitraum eintritt, fügen wir noch Feinspachtelmasse hinzu. Für die Trocknung sollte ein Zeitraum von rund 30 Tagen eingerechnet werden.

Nach der Verwendung von Isokristall® können Sie die Wände auch gestalten. Durch eine Schutzschicht, die wir ebenfalls auftragen, haben Sie eine glatte Fläche. Die Schutzschicht sorgt zudem dafür, dass Kristalle nicht aus der Wand heraus wachsen können.

Die Vorteile von Isokristall®

  • Energieeffizien der Räume steigt mit Isokristall® an
  • Wassermoleküle und Isokristall® reagieren in Form einer Rekristallisation
  • Kristalle wachsen in den Wänden
  • Auffüllung von Rissen und Kapillaren
  • Bausubstanz wird wieder aufgebaut und gestärkt
  • Wassersperren werden unnötig
  • Wände müssen nicht aufgebohrt werden

Professionelle Lösungen für Gesundheit und Bausubstanz – gegen Schwarzschimmel vorgehen

Schwarzschimmel belastet die Gesundheit und greift die Bausubstanz an. Auch wenn es im Anfangsstadium der Schimmelentwicklung möglich ist, diesen einfach von den betroffenen Stellen abzutragen, sind professionelle Lösungen der bessere Weg. Eine korrekte und umfassende Bekämpfung der Sporen verhindert, dass sich der Befall erneut ausbreitet.

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