Wasser im Keller – was tun und was zahlt die Versicherung?

Autor: Christian Schmitt

Jul 19, 2023 7 Monaten

Tag-1

Wasser im Keller – was tun und was zahlt die Versicherung?

Ein Feuchtigkeitsschaden im Keller stellt eine Gefahr für die Kellerräume und auch für die gesamte Bausubstanz dar. Der Feuchtigkeitsschaden kann zudem hohe Kosten nach sich ziehen. Aber was können Sie tun und wann zahlt eigentlich die Versicherung?

Der erste Schritt ist die Ursachenforschung. Sie ist notwendig, um herauszufinden, woher der Wassereinbruch im Keller kommt und wie er behoben werden kann. Eine schnelle Trockenlegung des Kellers sollte im Fokus stehen.

Die Ursachen für Wasser im Keller sind häufig Starkregen und Überschwemmungen oder Überflutungen. Aber auch weitere Auslöser sind möglich:

  • schleichende Entstehung durch fehlende Sperren oder falsches Lüften
  • aufsteigende Bodenfeuchtigkeit
  • Rohrbruch
  • fehlende Drainagen

Nicht immer ist Wasser im Keller akut entstanden. Gerade die schleichenden Prozesse sind ein Problem, da die Entdeckung oft viel zu spät erfolgt. In vielen Kellerräumen sind Feuchtigkeitsschäden keine Seltenheit.

Bemerken Sie in den Kellerräumen einen modrigen Geruch, zeigen sich Salzablagerungen oder feuchte Flecken an den Wänden oder auf dem Boden, sollte nach einem schleichenden Wasserschaden geschaut werden. Je früher Sie diesen entdecken, umso eher lässt sich die Bausubstanz schützen.

Mögliche Schäden durch Wasser im Keller

Ist der Keller überflutet oder zeigt sich ein Feuchtigkeitsschaden, kann dies zu nachhaltigen Schäden am Haus führen. Gravierende Schäden am Mauerwerk können, abhängig von den Folgeschäden, sogar tödlich sein, wenn das Haus sich nicht mehr trägt und einsturzgefährdet ist. Diese Gefahr besteht vor allem bei Gebäuden, in denen tragende Bauteile aus dem Material Holz gefertigt sind. Wird Holz über einen längeren Zeitraum durchfeuchtet, steigt die Einsturzgefahr rapide an.

Ein Wasserschaden kann Schäden verursachen, die von außen nicht sichtbar sind. Eine Untersuchung des Mauerwerks durch Experten ist daher immer angeraten. Wenn die Nässe im Mauerwerk länger anhält, werden die mineralischen Baumaterialien angegriffen. Es kommt zur Zersetzung. Dies betrifft Ziegelsteine ebenso wie Beton und auch Mörtel.

Es kommt zu Haarrissen und der Ausbildung von Spalten, die es möglich machen, dass weiterhin Wasser in den Keller eindringt. In der kalten Jahreszeit gefriert das Wasser in den Spalten. Die Spalten werden größer und es entstehen Frostschäden.

Bei Wasser im Keller reicht es daher oft nicht aus, das Wasser und den Schlamm vom Erdreich zu entfernen. Auch wenn das Abpumpen der erste Schritt ist, sollte eine bauliche Kontrolle erfolgen und die Ursache abgestellt werden.

Wir entfernen Wasser im Keller fachgerecht und kontrollieren die Bausubstanz

  • Wir sind Ihr zuverlässiger Ansprechpartner bei Wasser im Keller.
  • Wir stehen Ihnen auch langfristig zur Verfügung.  
  • Unsere Experten gehen professionell gegen Wasser im Keller vor.

Wasser im Keller – was tun?

Wenn nach einem Unwetter oder Starkregen Wasser im Keller steht, ist von einer Überschwemmung der Kellerräume die Rede. Das Wasser und der Schlamm müssen abgepumpt werden. Der erste Ansprechpartner in diesem Fall ist die Feuerwehr. Sie entfernt das Wasser, ist aber nicht für die Trockenlegung der Kellerräume zuständig. Diese ist allerdings notwendig. Wir arbeiten hier mit den Verfahren von 1A-DRY und sorgen auf diese Weise für eine umfassende Trockenlegung. So wird verhindert, dass langfristige Schäden entstehen, da die Feuchtigkeit weiter in den Räumlichkeiten verbleibt.

Aber nicht nur bei einer akuten Überschwemmung ist die Trockenlegung ein wichtiger Faktor. Dringt die Kellerfeuchtigkeit von außen ein, ist in den meisten Fällen eine professionelle Trocknung ebenfalls wichtig. Nur so lässt sich auch erkennen, woher die Feuchtigkeit kommt und wo eine Sanierung der Bereiche notwendig ist.

Experten sehen sich vor Ort den Schaden an und führen eine Analyse durch. Wenn es keinen genauen Hinweis darauf gibt, woher die Feuchtigkeit stammt, wird eine Leckageortung durchgeführt. Anschließen erfolgt die professionelle Trockenlegung der Kellerräume. Diese selbst durchzuführen, ist kaum möglich. Sie benötigen für die Trockenlegung leistungsstarke Technik, die in der Lage ist, auch größere Mengen Wasser abzupumpen. Die Bautrocknung für die Trocknung der Bausubstanz nimmt oft mehrere Tage in Anspruch.

Durch eine professionelle Trockenlegung wird zudem die Gefahr reduziert, dass es zur Schimmelbildung kommt. Anschließend sollte die Sanierung erfolgen. Wie viel Zeit diese in Anspruch nimmt, hängt davon ab, wie stark die Bausubstanz betroffen ist. Meist ist erst nach der Trockenlegung erkennbar, welche Schäden durch das Wasser im Keller entstanden sind. Aber auch dann, wenn es scheinbar keine weiteren Schäden gibt, sollte die Feuchtigkeit immer komplett entfernt werden.

IZONIL als Schutz nach Wasser im Keller

Wasser im Keller ist ein Grund, um sofort zu reagieren. Das Wasser muss aus den Kellerräumen entfernt und die Ursache behandelt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, anschließend vorbeugend zu arbeiten, damit nicht erneut Wasser in die Kellerräume eindringen kann. Hier gibt es die Möglichkeit, mit IZONIL zu arbeiten. Das kostengünstige Verfahren basiert auf einem Systembaustoff, der innovativ und effektiv ist.

IZONIL wirkt sofort, nachdem es auf die Wand aufgetragen wurde. Dabei verzichtet der Wirkstoff komplett auf chemische Stoffe. Zum Schutz vor Schimmel ist es in dem Fall auch nicht notwendig, die Wände mit Chlor oder ähnlichen Stoffen zu reinigen. Stattdessen werden bei IZONIL natürliche Wirkstoffe eingesetzt.

Das Verfahren kann sowohl innen als auch außen bei Ihren Kellerwänden eingesetzt werden. Sie profitieren bei beiden Seiten von der Breitbandwirkung, die direkt mit der Auftragung beginnt. Sollte Feuchtigkeit in den Wänden entstehen, entzieht IZONIL diese und sorgt dafür, dass es keine Grundlage für die Schimmelbildung gibt. Ein großer Vorteil ist, dass durch den Wirkstoff keine Versiegelung erfolgt und das Raumklima somit erhalten bleibt.

Unsere Experten sorgen dafür, dass IZONIL bei Ihnen fachgerecht aufgetragen wird. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, weisen Ihre Wände eine erhöhte Wasserdruckbeständigkeit auf. Gleichzeitig werden die Wände optisch veredelt.

Funktionsweise von IZONIL

Die Funktionsweise von IZONIL ist ebenso innovativ wie genial. Der hier verwendete Wirkstoff wird direkt auf die Wand aufgetragen. Unsere Mitarbeiter verzichten dabei komplett auf Bohrungen. Die Wände werden also nicht angegriffen. Zudem ist es nicht mehr notwendig, mit Wassersperren zu arbeiten. Nachdem IZONIL aufgetragen wurde, beginnt es direkt mit der Wirksamkeit.

Die Wände speichern keine Feuchtigkeit mehr. Damit erfolgt auch eine effektive Vorbeugung gegen die Ausbildung von Salpeter oder Schimmel. Haben diese keine Lebensgrundlage, können sie sich auch nicht entwickeln.

Vorteile von IZONIL

  • schnelle Anwendung
  • kostengünstiges Verfahren mit sofortigem Effekt
  • Breitbandwirkung für eine erhöhte Wirksamkeit
  • Verzicht auf chemische Inhaltsstoffe
  • Wirkstoffe greifen die Wände nicht an
  • Wassersperren sind nicht notwendig
  • keine Notwendigkeit von Bohrungen

Mit Isokristall® Kellerwände stärken

Sobald der feuchte Keller von der Feuchtigkeit befreit und, wenn notwendig, saniert wurde, stellt sich die Frage, wie verhindert werden kann, dass durch die Wände erneut Feuchtigkeit eindringt. Liegen bereits Schäden an der Bausubstanz vor, ist es nicht immer notwendig, diese komplett zu ersetzen. Stattdessen kann mit Isokristall® gearbeitet werden.

Auch hierbei handelt es sich um ein Verfahren, mit dem Sie gegen die Feuchtigkeit in den Wänden vorgehen können. Interessant ist dabei der Blick auf die Wirkungsweise des Produktes. Das Verfahren ist so konzipiert, dass es mit der Flüssigkeit in den Wänden reagiert. Je höher der Anteil an Feuchtigkeit in der Wand ist, umso stärker ist auch der Effekt von Isokristall®.

Die Wassermoleküle in den Wänden sind die Grundlage dafür, dass es – in Zusammenwirkung mit Isokristall® – zu einer Rekristallisation kommt. In Verbindung mit den Molekülen sorgt Isokristall® dafür, dass sich Kristalle bilden und nach innen in die Wände wachsen. Der Anteil an Feuchtigkeit nimmt an, die Stabilität der Wände allerdings zu. Das heißt, das Verfahren kann auch eingesetzt werden, wenn Mauern, Beton oder Mörtel möglicherweise schon Schäden davongetragen haben.

Die Kristalle, die jetzt wachsen, sind wasserunlöslich. Das Wachstum selbst erfolgt langfristig, sodass nach und nach Kapillare oder auch kleine Risse korrigiert werden. Gleichzeitig steigt die Druckfestigkeit der Bereiche an.

So funktioniert Isokristall®

Unsere Experten sorgen dafür, dass sich die Wirkung von Isokristall® komplett entfalten kann. Dafür gehen sie Schritt für Schritt vor. Zuerst wird eine Grundierung auf die jeweiligen Bereiche aufgetragen. Wichtig ist es, besonders gleichmäßig zu arbeiten. Anschließend sorgen wir dafür, dass die Schlämme richtig eingesetzt wird. Damit ist der größte Teil bereits erledigt. Die Feinspachtelmasse bildet erst einmal den Abschluss. Nach einer Trocknungszeit von drei Wochen folgt dann noch eine Schutzschicht. Sie ist so konzipiert, dass ein mögliches Wachstum der Kristalle nach außen verhindert wird.

Auf die Schutzschicht selbst können Sie dann sehr gut Fliesen, Tapete oder Farbe auftragen. So bleiben Sie flexibel bei der Gestaltung der jeweiligen Bereiche.

Die Vorteile von Isokristall®

  • Isokristall® steigert die Energieeffizienz in Ihren Kellerräumen
  • Rekristallisation sorgt für die Ausbildung von Kristallen
  • Verschlüsse von Kapillaren und kleinen Rissen sind der Effekt
  • Bausubstanz wird gestärkt
  • keine separaten Wassersperren notwendig
  • einmalige Anwendung ist ausreichend

Welche Kosten übernimmt die Versicherung?

Steht das Wasser im Keller, ist auch die Sorge groß, wer für die Kosten aufkommt. Tatsächlich ist es so, dass die Standardversicherungen Wasserschäden nur begrenzt übernehmen. Eine Übernahme der Kosten erfolgt nur dann, wenn ein Sturmschaden der Auslöser des Wasserschadens ist oder ein Rohrbruch vorliegt.

Es gibt aber noch viele weitere Ursachen, die dafür sorgen können, dass Wasser in den Keller eindringt. Neben der Trockenlegung kommen weitere Kosten auf Sie zu. Die Sanierung und Abdichtung der Wände und des Bodens sind ebenso zu benennen, wie mögliche Schäden an Möbeln oder Gegenständen. Häufig steigen die Kosten auf mehrere tausende oder auch zehntausende Euro an.

Für Einrichtungsobjekte, die beschädigt wurden, ist die Hausratversicherung zuständig. Prüfen Sie nach, ob hier auch eine Abdeckung von Kosten enthalten ist, die durch einen Wasserschaden entstanden sind. Zeigen sich Schäden am Gebäude, ist die Gebäudeversicherung die erste Anlaufstelle. Wie erwähnt, liegt ein Versicherungsfall aber nur bei Sturmschäden oder Rohrbruch bei den meisten Versicherungen vor. Wasser im Keller, das auf einem Naturereignis beruht, ist nur bei einer Elementarschadenversicherung enthalten.

Die Elementarschadenversicherung wird als Zusatzversicherung angeboten und ist ein Teil der Gebäudeversicherung. Der Zusatzbaustein ist vor allem dann eine sinnvolle Investition, wenn sich Ihre Immobilie in einer Gegend befindet, in der es häufiger zu Naturgewalten kommt.

Damit eine Kostenübernahme sichergestellt ist, sollten Sie den Schaden umfassend dokumentieren. Notieren Sie den Wasserstand, fotografieren Sie die Kellerwände und mögliche undichte Stellen. Teilen Sie der Versicherung umgehend den Schaden mit, damit Sie den Versicherungsschutz nicht aufs Spiel setzen. Sprechen Sie sich mit der Versicherung ab, wie das weitere Vorgehen ist.

Bei Wasser im Keller schnell reagieren

Wasser im Keller sollte direkt entfernt werden. Da es hier notwendig ist, auf leistungsstarke Maschinen zurückzugreifen, ist es wichtig, sich an einen Experten zu wenden. Schlacke, Schlamm und Wasser schädigen die Bausubstanz nachhaltig. Reagieren Sie daher schnell und wenden Sie sich auch direkt an Ihre Gebäude- und Hausratversicherung.

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